Auf der Gemeinderatssitzung vom 17. März 2026 stellte Katrin Feuerstein vom Planungsverband München der Sachstand zur Vorplanung für das Baugebiet Steinlandstraße III vor.
Die dafür verwendete Präsentation ist hier abrufbar: https://buergerinfo.markt-isen.de/getfile.php?id=102686&type=do (12,6Mb, PDF)
Der Entwurf wurde im Gemeinderat detailliert diskutiert und erörtert. Katrin Feuerstein nimmt die behandelten Themen als Grundlage für die Entwicklung eines ersten Bebauungsvorschlags mit und wird diesen im Juni 2026 zur weiteren Beratung vorlegen.
Folgende Überlegungen wurden angestellt (Auszug)
- Fläche 2 wurde in das Rahmenkonzept mit aufgenommen, da die Fußwegeverbindung ein Ziel der Gemeinde ist. Es handelt sich hier lediglich um ein Rahmenkonzept, das darlegen soll, was maximal möglich ist. Ob und in welchem Umfang eine Umsetzung erfolgt, muss das Gremium dann entscheiden. Dieser Bereich wird aufgrund der Wasserproblematik eher nicht im Zuge des Bebauungsplans Steinlandstraße III entwickelt, sondern separat behandelt.
- Bei dem Bodendenkmal handelt es sich um frühgeschichtliche Funde, die in der Regel unproblematisch sind. Die detaillierte Abklärung mit dem Denkmalschutzamt wird aber demnächst erfolgen.
Zur Erschließung:
- Variante 2 wird als die bessere Möglichkeit gesehen. Die zweifache Erschließung über die Steinlandstraße in Variante 1 stellt eine höhere Belastung für die Anwohner dar.
- Damit keine Abkürzungsstrecke entsteht, muss die Straße entsprechend geplant (z.B. Versätze, Parkplätze) und mit Tempo 30 versehen werden.
- Die Erschließungsflächen werden möglichst gering gehalten, um die Kosten zu reduzieren. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend öffentliche Stellplätze zur Verfügung stehen.
- Falls man bei Variante 1 die Abbiegespur von der Münchner Straße aus einsparen könnte – ob dies überhaupt möglich wäre, wäre aber mit dem staatlichen Bauamt zu klären -, spricht sich das Gremium dennoch für die Variante 2 aus, da deren Vorteile überwiegen. Zudem könnten mehrere Gewerbeeinheiten an der Münchner Straße entstehen, die mit Variante 2 flexibler erschließbar wären.
- In der Münchner Straße ist aktuell eine Lösung mit Abbiegespuren und Querungshilfe vorgesehen. Ein Kreisverkehr wurde angedacht, wird jedoch zum einen vom staatlichen Bauamt aufgrund der zu geringen Verkehrszahlen (vor allem im Querverkehr) abgelehnt und ist zum anderen erheblich teurer.
- Die Umsetzung der Querungshilfe von der RWG zum Edeka ist wichtig, ebenso die Weiterführung des Geh- und Radwegs bis zum neuen Baugebiet.
Zur Bebauung:
- Geplant werden soll eine Bebauung mit Doppel- und Reihenhäusern sowie ein bis zwei Mehrfamilienhäusern, die zum Gewerbe hin positioniert werden könnten und Mehrgenerationenwohnen ermöglichen könnten.
- Tiefgaragen sollen nicht geplant werden. Falls möglich, könnte man bei den Mehrfamilienhäusern die Option offenlassen.
- Die Wandhöhe könnte sich entweder an der Südlichen Haager Straße (drei Vollgeschosse zulässig) oder an den Nachbargebieten (zwei Vollgeschosse zulässig) orientieren, denkbar wäre auch zwei plus Dachgeschoss.





Baugebiet Steinlandstraße III: Vorplanung und weiteres Vorgehen
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