Die Gemeinden im Landkreis Erding haben über den Landkreis eine Dienstunfallversicherung für ihre Feuerwehrdienstleistenden abgeschlossen. Es handelt sich um eine Sammelversicherung bei der Versicherungskammer Bayern im Zuge eines Rahmenvertrages. Diese Versicherung wurde abgeschlossen, um den aktiven Feuerwehrdienstleistenden möglichst umfassenden Versicherungsschutz zu bieten. Die Versicherung ergänzt den Schutz durch die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB). Durch den Rahmenvertrag sind Feuerwehrdienstleistende im Alter von 12 bis 18 Jahre beitragsfrei mitversichert.
Die Versicherungsbedingungen wurden nun grundlegend aktualisiert, vor allem wurden die Beträge an die heutigen Gegebenheiten angepasst.
In der letzten Vollversammlung des Bayerischen Gemeindetages Kreisverband Erding wurde die ein-stimmige Empfehlung ausgesprochen, auf einen neuen Tarif der Feuerwehrdienstunfallversicherung umzustellen. Wenn möglich, sollen alle Kommunen denselben Vertrag abschließen, damit unter den Feuerwehrdienstleistenden im Landkreis keine Unterschiede mehr bestehen (bislang variierte zum Beispiel die Leistung bei Invalidität zwischen 60.000 Euro und 200.000 Euro.
Der Gemeinderat sollte auf seiner Sitzung vom 9. Juni einen Beschluss darüber fassen. Vorgelegt wurden insgesamt drei Vorschläge, die zur Diskussion standen. Letztendlich beschlossen (18: 1) haben die Räte diese Version:
- Invalidität: bisher 200.000 Euro; bleibt gleich
- Vollinvalidität: bisher 400.000 Euro; neu 450.000 Euro
- Krankenhaustagegeld: bisher 30 Euro; bleibt gleich
- Todesfall: bisher 50.000 Euro; neu 100.000 Euro
- Lohnfortzahlung: bisher 200 Euro; bleibt gleich
- Bergungskosten: bisher 10.000 Euro; neu 100.000 Euro
- Kosmetische Operationen: bisher 10.000 Euro; neu 100.000 Euro
Beitrag insgesamt jährlich brutto (235 Personen, Stand 2025): bisher 2.592,36 Euro; neu 3.643,84 Euro.





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